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Noch neun Stunden. Zwischendurch immer das Gefühl der Aussichtslosigkeit. "Sie haben da ja durchaus sehr große Ressourcen". Sagt sie. Dass die K*sse die verbleibenden, üblichen 30 Stunden bei allen Antragsstellern zur Zeit nicht mehr übernimmt. 30 Stunden. Schon eine Menge, wird mir auf einmal klar. Wie unheimlich das doch die Spitze des Eisbergs ist. Aktuell bei Nummer 261. Und nach wie vor chipping away. Infinitesimalteilchen an Seelenpopelborke. Aber bringt ja alles nichts und wir sind die Kinder der Nineties. Von daher. Why not. Exzessive Seelennabelschau ja ohnehin allentweilen. Und gibt es das Wort überhaupt. Egal. Also nunmehr mein kleines merkantiles Hirn (dass man immer irgendwelche Kompetenzen zum Huckepacktragen des Hinkebeins nehmen kann) rechnet aus, dass die ganze Chose wohl bislang 16200 Euronen gekostet hat. Und ich teilweise mir nur Sachen aus den Fingern gezogen habe. Tagesgeschehen. Dinge, die ich genauso gut hätte bloggen können. Absonderungen, Sekret, Eiter. Ohne wirklich an die zugrundeliegende Wunde zu kommen. Dennoch, der Kopf, der Kopf und immer wieder der Kopf, der sich dort hinschleppt. Muss doch irgendwann werden. Wollte ich das verbleibende Defizit aus eigener Tasche bezahlen, müsste ich 2,7 K nochmal drauflegen (Pr;vattarif). Und auf einmal schneide ich ein völlig neues Thema an. Und frage mich, ob es darum nicht die ganze Zeit ging. 10 Stunden vor Schluss. Beim Gehen schaut sie mir in die Augen. Ihre Hand ist schmal, feingliedrig. Glatt und fest. Der Hund hat ihr das Zimmer vollgep*pst. Und ich erschauere leicht. Frantisches Sammeln. Demnächst dann nur noch einmal die Woche. Ja, sagt sie und nickt. Bleibt zurück in ihrem Zimmer.
27.3.09 08:45
 


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