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Kopf

Ob es mich nicht verletzt habe. Ich denke kurz nach. Nur dieses winzige Sekündstel, dass es braucht, um eine Muschel zuzuklappen. Ich gebe ihr die Rationale Antwort. Interessant, denke ich dann anschließend. Die schlimmsten Dinger. Und kaum analysiere ich sie mit dem Kopf, finde handwerkliche Fehler, merke, wo es hakt. Dass andere nur Menschen sind und das dann in einem leicht verächtlichen Ton. Der Puck im Bauch ganz stark. Das unsichtbare Herz ganz aufgeblasen, als Ballon vorm Gesicht. Ich gebe ihr die Antwort. Ich gebe ihr alle Antworten, warum es so war. Den Schmerz spüre ich nicht mehr. Die Effizienz von Traumata. Irgendjemand hat mir mit sechs Jahren gesagt, wie die Dinge sind. Sich öffnen, ist die einzige Möglichkeit. Manchmal blind, manchmal ungeschickt. Immer ziemlich hilflos in dem Moment. Und die Leiche auf Krücken schleppt sich durchs Bild. Betritt andere Menschen. Beläsigt sie. Ist unangenehm. Hat es sie nicht verletzt. Fragt sie. Nein. Muss ich nicht antworten. Aber wenn ich Ja sagen kann, und den Schmerz zulassen kann, ohne dass er mich umhaut, dann ist es wohl etwas weiter.
16.2.09 23:58


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