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schwefelgelbes licht bei sommerregen, wie ich den blick hier über die dächer liebe, das terracotta, gebrannte erde, die ganz satt und feucht und rot wird, und das wasser, das läuft und plätschert, die menschen verjagt, die sich in ängstlichen häusern zusammenkrauchen und auf die dächer blicken, das leben kurz innehält wie im tiefsten winter. schwefelgelbes sommerregenlicht.
12.5.07 20:26


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he makes me smile. he makes me smile.

und er vertraut mir nicht. vertraut uns nicht. und ist doch froh, mit tastenden füßen in einer ungewohnten zweisamkeit, die irgendwie eins wird, so eine ruhige selbstverständlichkeit. zuerst hatte ich angst, dass ich ihn plattmachen könnte. aber das geht nicht. denn er geht mit tastenden schritten, und ich weiß, wenn ich ihn zerschlage, das uns zerschlage (ja, auch das schon versucht) wird er mit leichtem schritt gehen. verletzt, aber er wird weichen. und die wunden, mit denen ich zurückbleibe sind mehr, als ich ihm jemals zufügen könnte. wir lernen voneinander. und sein tastender schritt macht mich endlich vorsichtiger. mir selbst. uns. gegenüber. er macht mich lächeln. mir selbst gegenüber. einem uns, das sich jederzeit auflösen kann und doch so anders und neu ist. warm. leises, weiches staunen.

14.5.07 08:30


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und dann ist sie irgendwann zum ersten mal in der ganzen zeit die wir uns kennen, oder scheint es zumindest, geschockt. und sagt, wenn es wirklich das ist, was sie denken, und es ist ja egal, ob es zutrifft oder nicht, dann müssen sie da raus und ihre pause scheint irgendwie schwer in der luft zu hängen. und ich entgegne, ach, ist doch egal, ich bin härter im nehmen als man meint, ich habe schon ganz andere sachen auf einer backe abgesessen, da lache ich doch drüber, ha, da lache ich doch drüber, sehen sie wie ich lache, ha, ums verrecken nicht, ums verrecken... und noch während ich die worte spreche, merke ich selber, dass wir vielleicht an einem wichtigen punkt angelangt sind. muster. vergangenheit. gegenwart. and how much can you take. how much do you want to take. and why do you want to take it. ist es 'quäl dich du sau', der schmerz den du suchst, um voranzukommen, um immer wieder die finger auf die heisse herdplatte zu legen und zu sagen, tut gar nicht weh. und warum (und wieso muss ich an dem punkt an den witz von dem kleinen jungen mit dem fahrrad denken, der das haus umrundet und sagt, guck mal mama, ohne beine, ohne hände und bei der letzten runde dann 'ohne zähne'). wenn ja, warum. unser gespräch ist zu ende.
29.5.07 22:37


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