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Und dann diese wut, diese wut, diese bodenlose wut. wut, die dich amoklaufend rasend machen könnte äußerst unentspannt wut, wut, die dich dinge an die wand und es ist dir egal, egal, egal. und selbst, wenn du nur noch einen arm und ein bein hättest. die wut würd bleiben wie ein altes, wurmiges tier, eine wut, mit der du dir selbst noch die zunge abbeissen würdest, wenn es das einzige körperteil wäre. wut. wut, wut. wut, die nur noch wehtun möchte, sich wie säure in die seele und bauchnabelgrube gräbt und blindlings um dich schlagen. wut, wut, wut, wie schwarze schlieren und es ist dir egal, egal, alles egal. alles um nur nicht klein in der ecke sitzen zu müssen und heulen denn wenn diese stelle, diese kleine, miese, unzulängliche stelle angelangt wird, spürst du es wieder. wie es ist. klein und hilflos zu sein. und wenn du dich einfach nur hinsetzen und weinen könntest. weinen, tränen, die salzige rinnsale auf den wangen hinterlassen. weinen, weil es immer noch so leicht ist. weinen, weil du innerlich noch so kein wenig weiter bist. weinen, weil all der verstand die ratio das vernunft, der die das. nicht hilft. niemals hilft. stattdessen dieser bittere geschmack im mund, die stahlkralle um das sonnengeflecht wie rostiges eisen, aus dem batteriesäure läuft und das ganz kleine ich, das irgendwo verschreckt und klein und hässlich in der seele sitzt. und dass sie dich immer noch so leicht erwischen können und du dich dann vor dir selber ekelst. vor dem, was du nicht in den arm nehmen willst, hahaha, ist ja alles nur ein bisschen auf den arm genommen hier.
16.2.07 16:08


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Und dann sitzt du in deinem käfig aus angst und gefühlen und weisst nicht, ob er dich vor dem beschützt, was da draussen ist, oder einsperrst. und sich anvertrauen, dem strom, ihn mitgestalten. stillhalten. mitschwingen. brechen. zerbrechen. weggetragen werden. auflösung. und dann sitzt du da.
20.2.07 00:22


ich glaube nicht, dass es ihnen nicht weh tut. sagt sie. ich glaube, dass sie sich viel mehr das merken, wenn ihnen etwas weh tut, als wenn ihnen etwas gut tut. und dass es manchmal fast schwieriger ist, großzügigkeit zu ertragen. und dann sage ich es mir selber. dass ich gelernt habe, damit umzugehen. mit dem schwarzen vogel. der krähe. dem humpeln.

Ich erzähle es dir. dass es das innere hässliche ding in mir gibt. dass es tage gibt, in denen ich am liebsten verkriechen möchte, möchte, dass niemand mein böses, grauzotteliges haupt sieht. tage in denen selbst das kleinste, und dann schaue ich einen menschen an, in dem sich etwas spiegelt, und sehe traurigkeit. ich sage es dir. und dass ist ein anfang. du sagst, ist nicht schlimm. habe ich auch. und dann sage ich, ja, aber kodependenz. und was ist, wenn wir uns beide nur aneinander festhalten, an unserer gegenseitigen unzulänglichkeit, weil wir beide keinen besseren abkriegen und dann einer den anderen verlässt, wenn er sich weiterentwickelt, wenn er das schwarze monster in einem dunklen fluss loslassen kann, zuschauen, wie es stromabwärts getragen wird. und träume, trauer. und du entgegnest, meinst du, das ist es, was das mit uns ausmacht. und dass keiner von uns sich verändern darf. und mir läuft ein leiser schauer den rücken runter und ich denke, nein! ich will nicht keinen respekt vor dir haben. und wenn ich dasselbe nein für mich selbst in anspruch nehmen könnte, dann wäre ich weiter. und du bist weich, wie ein handschuh aus flaum. und der abend ist getragen von der großzügigkeit eines anderen menschen. aber nur in gönnerlaune. und ich merke, wie ich in seinen augen ein bisschen bröckele. und ich weiß nicht. ich weiß nicht. diese komische kleine seele, mit der man sich den ganzen tag rumschlägt. und die die eigene ist.

20.2.07 00:25


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