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"es würde mich überraschen". Meinte sie, als ich es ihr eröffnete, nachdem ich es selbst erst Mittwoch erfahren hatte. Als ich dann montag anrief und mehr oder weniger vor vollendete tatsachen stellte, wusste ich, dass wir uns wahrscheinlich das letzte mal gesehen hatten. ich und mein makrameekurs oder so. hm. "das überrascht mich jetzt". meinte sie dann auch erwartungsgemäß. und dass sie sich vor ihrem urlaub nochmal meldet. vorher hatte sie aber ziemlich klar zu verstehen gegeben, dass man nicht dauernd mal so eben aussetzen kann, da man sonst halt total rauskommt. ich weiß ja auch nicht. keine ahnung. ist zwar gut, aber man kann ja auch nicht alles auf so fixe termine ausrichten.
4.11.06 00:48


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Dass die männliche Tussnelda, nach zwei Jahren Beziehung (albeit teilweise fern) und somit insgesamt 6 Jahren Bekannt- oder Freundschaft, wer will das im Nachhinein schon so genau wissen, ... ach egal. Und sie sagt, na, meld dich doch nochmal. und ich sage, nein, wieso. habe ich jetzt dreimal gemacht. kommt ja nichts mehr. - ich, ich würde das nicht so einfach wegwerfen. und ich rede sehr langsam, vorsichtig, nein, also, ich meine, jetzt nicht mit jedem, also jetzt auch nicht mit oberflächlichen bekanntschaften oder so. aber wenn ich mal so halbwegs nah mit jemandem befreundet war und dann kommt irgendwie sowas, dann ist aus. aber echt so was von. nüscht, njet, nichts mehr. und nach dem das dann noch ein, zweimal kurz federballähnlich hin und her gegangen ist, sagt sie nur noch kurz und, so finde ich, fast schnippisch, na, wenn man es sich leisten kann. und ich sage einfach nur unverbindlich, naja. und beschliesse, dass ich jetzt besser nach oben gehe. egal. im nachhinein. klar, habe angeführt, dass er vielleicht sich noch immer hoffnungen gemacht hatte. dass ich verletzt war. dass ich vielleicht dann die ganze zeit nur so als ersatzmuschi galt. mittlerweile jedoch akzeptiert habe. vielleicht will er ja auch ein neues leben anfangen. keine ahnung. aber in wirklichkeit ist es vielleicht etwas anderes. vielleicht war es das gar nicht. freund- oder bekanntschaft. wer weiss das schon so genau. sie lächelt unverbindlich zurück. gute woche noch. ja. dir auch.
4.11.06 22:36


Und dann, nach Jahren. Ein paar Worte. Telegramm ohne Telefonnummer. Ohne eMail. Ohne Kontaktdaten. Und dass er mich sehen möchte. Und wieder dieser Kloss im Hals. Dieser Kloss im Hals, als ich ehemalige gemeinsame Bekannte anrufe, damals aus der Welt, als er meine Welt war. Als ich Teil eines Pärchens, wir Teil eines Bekannten waren. Die vertrauten Rituale greifen nicht mehr. Und dennoch. Das Würgen im Hals, als ich sage. Nein. Ich möchte nichts mehr. Nein. Und dennoch, dass es eine Zeit. Gibt, in der ich nichts sehnlicher gewollt hätte. Und dass die Vergangenheit und Gegenwart manchmal so unheimlich durcheinander gehen kann. Und sie, die ich wie eine kühle, ruhige Wand in der Dunkelheit antaste. Und sagt. Ja, ich bin glücklich. Und ganz kurz gibt es den Moment, in dem wir über unsere Leben wie Fremdkörper sprechen. Sie habe sich nicht getraut, anzurufen, wählt sie diese komische Formulierung. Und doch sei es wie gestern. Aber diese Nähe ist vielleicht meine Art, mit der Angst umzugehen. Sie ignorieren. So als wäre nichts gewesen. Und als hätte man sich nicht irgendwo auf dem Weg verlieren können. Denn wer ist man schon. Damals. heute. Was bleibt. Der Kloss im Hals. Als ich auflege. Schätzen, dass es das ist. Was bleibt. Und man vielleicht irgendwann loswerden muss. Ja. Ich möchte Dich gerne sehen, schreibe ich dann per somit erhaltener Mail zurück. Und der Selbstbetrug dabei ist vielleicht auch nur minimal. Aber wenn doch bloss diese Traurigkeit vorbeigehen würde. Dieses ewige Gefühl der near-misses. Und dass wir vielleicht wirklich irgendwann getrennt glücklich werden können. Und dass ich vielleicht auch nie wirklich erhlich zu ihm war. Aber wer ist das denn schon. Dem anderen gegenüber. Und vielleicht am allerwenigsten zu sich selbst.
11.11.06 00:09


You have no idea. Du könntest nichts tun oder sagen, to make me like you less.

Hm, habe ich da nicht auch ein Wörtchen mitzureden/Don't you think that is slightly arrogant/patronising?

Und hin und her und noch ein bisschen roh. Aber auch die Erkenntnis, dass er sich vielleicht auch ein paar Wahrheiten zurecht gelegt hat, die nur für ihn passen. Und dass es vielleicht auch eine kleine Erleichterung für mich ist. Dass ich keine Verantwortung dafür habe.

14.11.06 18:56


Und weil Du mich nachts festhältst, und ich aufwache, und dein leicht feuchten Nachtschweiss spüre, wie ein Kind mit schwitzigen Haaren, nur auf dem T-Shirt, nicht unangenehm, nur so warm und ungewohnt, ruhiges Atmen, Meer an meiner, naja, und so weiter und ich spüre schlaftrunken deine rktn und rieche dich, du fährst mir über das haar und deine worte sinken erst dann in mein bewusstsein, als ich schon wach bin, komisch, wie sich ursache und wirkung beim wachwerden verkehren können und du sagst, liebes, du knirschst ja sogar auf deiner schiene, mönsch, hört sich zum barmen an, zum barmen. und ich schmiege mich noch etwas mehr an dich, rieche deine warme feuchte und möchte sagen. nein, nein, jetzt ist schon gut. stattdessen dann nur baißschihnengebügelt genuschelt und wie mit einem schwarzen D-Zug in windeseile wieder wegtransportiert worden in die nacht, wohin auch immer, weg, aber dennoch, du hältst mich, auf jeden fall, fort von dir, aber dieser kurze, taumelige moment, der. und so. das war schön.
25.11.06 01:05


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Und dann, das hoch und runter und auf und ab. und.
26.11.06 00:51


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