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wenn worte fehlen und dass es manchmal darum geht. das gefühl, dass du früher immer den stecker gezogen hast, dass du sehr allergisch auf jede form des emotionalen ausnutzens reagierst. und dass du früher immer so reagiert hast, dass du den stecker zogest und gingst. und dass es irgendwann nicht mehr ging. weil er da war, weil er so viel aufgegeben hatte, h*re des eigenen gutmenschentums und ehrlich gesagt warst du vielleicht auch froh, dass da endlich ein grund war, zu bleiben, ein vorwand. und dennoch. ausharren in einer unhaltbaren situation, die sprachlosigkeit, gegenseitige collusion. dass es ihm nicht ungelegen kam und dass ich zu dumm war, meine eigenen bedürfnisse zu artikulieren. an die wand gedrängt dann nur noch die möglichkeit, wild um mich zu schlagen und da es sich nicht gegen ihn richten konnte (s.o./gutmenschentum etc.) dann eben gegen sich selbst. das ego als eigene h*re und manchmal dann einfach nur die augen zumachen, hoffen, dass man sich wieder nah ist, dass dieser ganze knoten sich vielleicht einfach auflöst. s. bei diesem komischen gummibaum dann irgendwann in diesem moment der erkenntnis, der erkenntnis für sie gesagt und mich selbst dafür gehasst, für diese dumme kleine mädchenstimme er war doch nie für mich da. und bei ihr schien irgendwie wie auf einen schlag der groschen zu fallen vielleicht erschien es ja nach außen hin wirklich so als sei ich die stärkere, vielleicht daher die überraschung, und diese ganzen jahre hinterher, dieser zeitpunkt, an dem ich nur hoffe, bete, bange, dass sich das nicht wiederholt und es vielleicht deswegen noch einmal hochkaue vielleicht liegt es aber auch an etwas anderem, an einem gefühl der inneren inadäquatheit, also die ganzen jahre danach dann die erkenntnis, dass ich ihm ja nie eine chance gegeben habe. denn dazu hätte ich es einfordern müssen. und dazu hätte ich eingestehen müssen, was für eine arme kleine sau ich doch damals war, an seiner seite. viele jahre später drüber gesprochen und sein lachen klang hoch und wirklich überrascht, verbittert? verletzt, als hätte ich in eine wunde geschlagen, die er nur allzu bereitwillig hingehalten hatte und er meinte, ich sei doch immer die stärkere gewesen und es sei doch ständig darum gegangen, dass da keine parity gewesen sei. where was the parity und er sei zu abhängig von mir gewesen. aber die wahrheit ist vielleicht, dass wir beide zu unsicher waren, zu verletzlich, zu zerbrechlich auf den füssen, um dem anderen wirklich zu sagen, wie sehr man sich brauchte. und dass vielleicht auch grade die nähe, das dennoch unbewusste nacheinander ausstrecken uns daran hinderte, einigen sehr viel wichtigeren tatsachen. ok, das kann man wahrscheinlich nicht im nachhinein alles analysieren. aber auf jeden fall neulich dann gemerkt, wie wichtig es manchmal ist, zu sagen, dass man jemanden braucht. selbst wenn sich einem bei diesem rosamundepilcher armekleinescheissesatz der gesamte mageninhalt auf links dreht.

30.11.07 23:41


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Und wie leicht es ist, sich abzunabeln und wie schwer es ist zu bleiben und dass es ein kind zerstören kann, wenn es ein nein kriegt und dass ich gelernt habe, nicht mehr zu bitten. nicht mehr 'bitte bleib', bitte komm, bitte hör zu. zu sagen. dass ich gelernt habe, es auch ohne hinzukriegen. und dass ich das sehr gut hinkriege. fast zu gut manchmal. dass ich sehr genau beobachte, ob jemand bereit ist, mir etwas zu geben weil ich es nicht will, wenn er es mir nicht aus innerem antrieb gibt, die gefahr zu groß scheint, das ganze zu flüchtig, zu volatil anmutet. dass doch nur das halten kann, was dem inneren bedürfnis von beiden entspricht. die freiheit, die freiheit, die absolute freiheit und so weiter. und genau das ist der punkt. dass ich anderen gar keine chance lasse, wenn ich nicht endlich lerne, diese inneren bedürfnisse zu artikulieren. so dass er oder sie dann auch abwägen kann. ob er oder sie sich drauf einlässt oder nicht. selbst wenn er oder sie dann die macht hat, so what sch* auf die macht. ob er oder sie sich drauf einlässt oder nicht.  nicht, weil er oder sie es muss, nicht weil er oder sie es will. sondern weil er oder sie auch nein sagen kann. und es nicht tut. und selbst wenn er es tut, wird es mich nicht zerstören. ich bin kein kind mehr. und vielleicht ist genau das die erwachsenste form, des erwachsen seins. um dinge bitten zu lernen. manchmal ganz klein werden.
28.2.05 17:13


 SelbsterforschungWährend einiger Wochen gültig: Jetzt sollten Sie versuchen zu erfahren, wie Ihr Unterbewußtsein unbemerkt Ihr bewußtes Leben beeinflußt. Wir alle senden zweierlei Signale: Die einen zeigen unseren Mitmenschen, wie wir handeln wollen; die anderen -unbewußten Signale - zeigen ihnen, wie wir wirklich handeln werden. Wenn diese beiden Signale nicht übereinstimmen, bedeutet das nicht, daß wir jemanden absichtlich täuschen wollen. Doch wir verwirren unsere Mitmenschen, oder, was noch schlimmer ist, sie glauben uns nicht mehr. Vielleicht sollten Sie sich jetzt zurückziehen und in Ruhe und Frieden alles überdenken. Dabei sollten Sie absolut ehrlich sein, denn alles, wovor Sie sich hierbei drücken, bleibt im Unterbewußtsein zurück und könnte sich ausgerechnet dann gegen Sie richten, wenn Sie es am allerwenigsten erwarten.
    
19.10.07 07:52


so ziemlich der perfekte sonntag, aufwachen, nachdem man in der nacht um 3 uhr ins taxi sprang, dann nach der ausstellung irgendwann kurz vor dem ersten morgengrauen durch die häuserschluchten des potsdamer platzes, den gedanken verwerfen, noch irgendwo in diesen dunklen canyons ein frühstückscafé ausfindig zu machen, den kopf noch voller impressionistenkram die ich eigentlich gar nicht so mag und vor allem v.g., v.g. in echt und nicht als druck brennt sich auf die iris und setzt das hirn in konzentrische bewegungen, die sich irgendwo zwischen den häuserschluchten, vom bus müde zum alex gekarrt werden wie man ins bett kommt, keine ahnung, nur, dass es gerade hell wurde, als man unter den komischen bunten blättern durchging und stunden später gerade locker genug umschlungen aufwachen langsames hineingleiten in den tag, mittags zum brunchen schleppen, noch nicht mal die besserverdiener, das geschwätzige, gierige fressen vor anna irgendwas kann einen aufregen sonntäglich desorientiert vollgefressen (hat sich nicht gelohnt, aber goodlife surrogat bei ostw;nd) nach hause rollen, halbherziger sex, nicht zu gut, nicht zu schlecht, gerade so, dass man sich anschließend mit ausreichend klopfendem herzen aneinander festhalten kann träges ineinanderversinken, während draußen die gelben und roten blätter langsam auf den sonntäglich verwaisten hey, ich hörjaschon auf bürgersteig segeln und die zeit durch den badezimmerabguss, langsam, wenn es ein lied wäre, dann eine mischung aus bach und schostakowitsch oder was weiß ich. ziemlich nah am perfekten sonntag dein bedauernder blick, komisch, diese kleinen abschiede und wir nicken beide,  wissen aber wohl insgeheim, dass es diesesmal die perfekte mischung aus nähe und distanz. pizza.
8.10.07 15:26


Der Schmerz, dieses Ziehen, wie Zahnschmerz, wenn wir getrennt sind und die Nacht sich mit ihrem kalten derschrei mund an die fensterscheiben legt und draußen bleibt nicht, dass ich so überglücklich wäre, wenn wir zusammen sind but you keep the demons at bay? das ist es wohl auch nicht. nur so diese ruhige zufriedenheit. als müsste es so und nicht anders sein. und dieses zahnschmerzziehen, wenn wir getrennt sind. beides nichts phänomenales und wer weiß, ob das hält, wenn wir uns tag für tag und nacht für nacht und diese ehepärchen, die sagen, dass sie seit jahren schon nicht länger als x y z getrennt waren und über die man vielleicht genau deswegen im diminuitiv spricht. aber das es sich richtig anfühlt. und falsch, wenn wir getrennt sind, und die nacht vor den toren liegt. wobei tore? wer weiß, das schon.
10.9.07 22:08


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und dass es vielleicht die sehnsucht ist, der wunsch, einfach bedingungslos angenommen zu werden, vielleicht bei uns beiden, diese muttersehensucht und wir gehen und er schaut prolltussis an, ich meine jetzt nicht gierig, aber irgendwas hat meinen blick auf sie gezogen. am ersten tag war es das busenwunder, also streit oder wie man das auch immer nennen mag nummer eins (denn ich bin so was von busenunwunderig, das kann man schon fast nicht mehr) und dann streit oder was auch immer nummer 2 am folgetag, fast genau dieselbe situation nur diesmal ein hinter. weiß. mit strasssteinchen. wohlbeleibt. und ich meine nur scherzhaft,, ha findste bestimmt auch toll (schlechter scherz, ich weiß aber nun ja, man gibt sich mühe) und er sagt doch tatsächlich. ja. ja. - und dann ja, wieso. war doch ganz niedlich der hintern. ich meine  niedlich??! sumpfkuh? niedlich. und er dann beleidigt. ha. dann sage ich eben nicht mehr die wahrheit. dann frag mich nicht, wenn du die wahrheit nicht eertragen kannst. aber ich frage doch auch nicht wegen der wahrheit. ich frage doch, weil ich wissen will, ob du mich magst, ob du meinen körper magst, ob ich die einzige für dich bin, egal ob mit fettigen haaren oder löchriger unterwäsche. ich frage dich, wegen der bedingungslosen liebe, nach der wir uns doch wohl beide so sehnen und die wohl keiner dem anderen zu geben vermag. wenn man erstmal aus dem mutterleib raus ist. vielleicht frage ich dich auch, weil ich sowas von unmutterleibig bin, wie man sich nur vorstellen kann. wer will schon die wahrheit wissen,<s> when all i need and want you to do is kiss me idiot</s> wenn sich irgendwann rausstellt, dass die große liebe so unspektakulär und klein sein kann. und das meine ich jetzt nicht wertend, diminuierend, sondern einfach nur überraschte feststellung. dass es genauso groß sein kann, wenn es die ruhige gelassenheit des blätterns einer sportseite hat. diese hollywoodfilme mit bodenlos rüttelnd lügen. vielleicht nicht immer. aber hier. dass der boden ganz weich sein kann. der boden der tatsachen. aber genau darum kann es so verdammt weh tun, wenn du mir die wahrheit sagst. wer will die wahrheit, dieses einäugige huhn. <s>wenn er strassbesetzte,  weißbejeanste a*geweihs neben sich gehen </s> wenn er vielleicht auch einfach nur das weiße, weiche fleisch einer empfängnisbereiten seekuh verspüren möchte. i know, my friend. und wenn da nicht der sonntagsteil zwischen uns wäre, dann wäre es weniger schmerzhaft.

 

*und dass das schicksal manchmal weiche pfoten hat.

6.8.07 21:27


Immer wieder runtersinken müssen. Rabsinken, langsam auf den Boden, wo die Geräusche, Licht, Bewegungen, langsamer werden. Halbdunkel und nur ganz entfernt noch die Welt oben. Annehmen. dass es danach irgendwann weitergeht, irgendwann, wenn du ganz klein  und bescheiden geworden bist. So, als würde dir ständig jemand in vollem Lauf einen Knüppel zwischen die Beine werfen und dich innerlich anschreiben: DENK DOCH MAL NACH. Den Schrei endlich hören. Hinabsinken. Ruhig werden, ohne die Wände hochzugehen. Erden. Das irgendwann akzeptieren können. Das wäre zumindest schon einmal ein Anfang für den natürlichen Rythmus.

24.7.07 09:02


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